Der Therapiehund


Der beste Freund des Menschen sei der Hund. In dieser Hinsicht sind sich viele Philosophen einig gewesen und sind es heute: Der Wolf, von dem der Haushund abstammt, ist gezähmt und zum nützlichen Begleiter durch den Menschen erzogen worden. Insofern kann die Domestizierung des Canis Lupus als Therapiehund Ausbildung verstanden werden. Der Dienst des Vierbeiners, mit feinen, scharfen Sinnen und freundlichem Gemüt, hilft Bezugspersonen, die seiner bedürfen oder durch ihn ausgeglichener werden sollen.

Die Domestizierung der jagenden Rudelwesen durch den Menschen, fand übrigens früher statt als die anderer Tiere, wie des Fluchttiers Pferd zur Fortbewegung. In einer Zeit, in der Homo sapiens eine weitgehend nomadische Lebensweise pflegte, wurde der Hund zum Jagdhelfer. Selbst weite Strecken legte man zusammen zu Fuß zurück, jagte und sammelte, bevor man sich niederließ um Äcker zu kultivieren. An eine hierarchische Grundordnung gewöhnt,  begleitete der Hund den Menschen, wie heute die Assistenzhunde Rollstuhlfahrer beim Einkaufen, welche ihrem Menschen einiges an Schwierigkeiten abnehmen. Sie können Ampelschalter betätigen, zu Boden gefallene Gegenstände aufheben und Sachen unversehrt kurze Strecken transportieren. Innerhalb der Wohnung können sie Klinken betätigen, am Ärmel einer Jacke ziehen und so beim Entkleiden helfen, ja sogar die Waschmaschinen mit der Schnauze einschalten.

Die evolutionär gewachsene Bindung zwischen Hund und Mensch, auf der die Therapiehund Ausbildung basiert, ist keine einseitige, die durch Drohung und Gewalt gehalten werden muss. Dies zeigt sich besonders, wenn sich der Hund in Entscheidungssituationen an seinem Menschen orientiert. Wenn junge Welpen ihr Rudel verlassen, ersetzt der Mensch die Geborgenheit der schützenden Mutternähe und des Rudels. So sozialisiert geht ein Hund rasch Beziehungen zu fremden Menschen ein, was ihn zu einem gern gesehenen Gast in Hospizen, Seniorenwohnheimen, Behindertenheimen oder bei Demenzkranken macht. Hier kann er die erwünschte Abwechslung in den Alltag bringen. 

Mit ihrer gutmütigen Art überspringt die flauschige Nase wortreiche Ausschweifungen der Betreuungspersonen und vermittelt erst einmal das Wesentliche. Bei Nervosität, Aggressionen, Depressionen und geistigen Blockaden beweisen sich die wohltuenden psychologischen Auswirkungen der Therapiehunde. Zusätzlich können geistige Blockaden gelöst und die Bereitschaft anderen Menschen zu vertrauen verbessert werden. Aus der physiologischen Perspektive stabilisiert sich der vegetative Zustand. Erfahrungen belegen die Wirkung der Anwesenheit eines freundlichen Therapiehundes, welcher für einen Rückgang der geschlechtsspezifischen Spannungen sorgen kann. Puls und Blutdruck fallen auf ein entspanntes Niveau zurück, wodurch die Psyche frei wird, sich den sachlichen Inhalten einer Sitzung zu widmen. Eine wertvolle Vorarbeit und Begleitung leistet der Therapiehund also bei Maßnahmen, die den Menschen nachhaltig und tiefgreifend in seiner Heilung voranbringen sollen, wie es in einer Psycho-, Physio- oder Ergotherapie der Fall ist. 

Um medizinische Prozesse zu unterstützen, bedarf ein Besuchshund einer Therapiehund Ausbildung, wie beispielsweise angeboten von Sattt Inh. Annika Rügen. Wobei er die Voraussetzungen bereits mitbringt: Sich von Geräuschen oder unerwarteten Reizen nicht aus seiner lebhaften, freundlichen Grundruhe bringen zu lassen und sich aufmerksam, wie kommunikationsfreudig dem Menschen zuzuwenden. Der Gehorsam schlägt hierbei nie in eine ungesunde Unterwerfung um.

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Gut, Besser, Nachhilfe?!

Ein herzliches Willkommen und einen wunderbaren Tag wünsche ich Euch allen! Hier auf meinem Blog möchte ich über die Nachhilfe und Privatunterricht berichten. Für wen eignet sich so etwas und ist es überhaupt sinnvoll? Man möchte etwas lernen oder für seine Kinder eine optimale Betreuung haben, die diese Fördert. Da ist es nur verständlich, dass man informiert sein will. Es gibt eine Menge Möglichkeiten, an Nachhilfe zu kommen. Nicht alles ist seriös und viele der selbsternannten „Lehrer“ sind nur minimal geeignet. Aber zu viel der Worte, lasst uns doch einfach zusammen das große und fast unüberschaubare Gebiet gemeinsam erkunden. Etwas Licht im Dunkeln hat noch nie geschadet!

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